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Start-up

Finalisten für Pionierpreis nominiert

Die Gewinner 2018 mit Vertretern der Jury: Die Scewo AG mit ihrem treppensteigenden Rollstuhl, vertreten durch Thomas Gemperle, CEO Bernhard Winter und Pascal Buholzer.
Foto: zVg

Die Finalisten für den ZKB Pionierpreis Technopark sind nominiert. Die drei Startups kämpfen am 7. Mai im Technopark Zürich um den begehrten Innovationspreis.

Der Technopark Zürich und die Zürcher Kantonalbank fördern Schweizer Startups. Als Höhepunkt des Jahres zeichnen sie ein besonders erfolgsversprechendes Jungunternehmen mit dem ZKB Pionierpreis Technopark aus. Das nächste Mal am 7. Mai 2019 vor über 400 geladenen Gästen im Technopark Zürich. 

Der begehrte Preis, welcher seit 2001 vergeben wird, ist einer der wichtigsten Innovationspreise und eine bedeutende Auszeichnung für Jungunternehmen in der Schweiz und ist mit dem 10'000-fachen Wert der Zahl Pi im Quadrat dotiert. Das sind genau 98'696.04 Franken. Doch nicht nur der Sieger bekommt ein Preisgeld, sondern auch die beiden Zweitplatzierten. Sie erhalten je eine Summe von 9'869.60 Franken, was dem 1000-fachen Wert von Pi im Quadrat entspricht.

Eine Jury aus namhaften Persönlichkeiten aus Wissenschaft und Wirtschaft hat nun entschieden, welche drei Jungunternehmen dieses Jahr in der Finalrunde um die begehrte Auszeichnung kämpfen dürfen. Es sind die Firmen 9t labs und Dicronis aus Zürich sowie Optimo Medical aus Biel. Sie alle haben mit einer aussergewöhnlichen Idee ein technisches Projekt entwickelt, das sich durch besondere Innovationskraft, Marktnähe und soziale Relevanz auszeichnet.

www.pionierpreis.ch

 

Die Finalisten

Das Jungunternehmen 9t labs hat einen 3D-Drucker entwickelt, der Bauteile aus Carbon herstellen kann. Damit können sie Kosten senken und Carbon zum endgültigen Durchbruch verhelfen. Carbon ist schon heute als Werkstoff kaum zu toppen. Es ist fester als Stahl, aber bis zu fünfmal leichter. Das Problem: Aufgrund der aufwendigen Herstellung und langen Produktionsentwicklungszyklen ist Carbon im Vergleich zu Aluminium oder Stahl teuer. Dies wollen die drei ETH-Absolventen mit ihrem Spin-off ändern.

www.9tlabs.com

Das ETH-Spin-off Dicronis entwickelt diagnostische und therapeutische Produkte für Krankheiten mit hohem medizinischem Bedarf. Das erste patentierte Produkt heisst Lymphit und ermöglicht zum ersten Mal die Messung der Lymphaktivität. Diese ist zum Beispiel bei der Frühdiagnose von Lymphödemen relevant – einer häufigen Komplikation bei Krebstherapien. Durch Lymphit kann die lymphatische Funktion einfach, sicher, minimal-invasiv und kosten-effizient gemessen werden.

www.dicronis.com

Optimo Medical ist eine Bieler Medizintechnikfirma, welche sich auf Augenheilkunde spezialisiert. Sie entwickelt Softwareapplikationen, welche Augenärzte dabei unterstützen, Operationen des grauen Stars und andere Augenoperationen patientenspezifisch zu planen und so das Resultat präziser vorherzusagen. Die Chirurgen haben durch die Software die Möglichkeit, die Operation auf der simulierten Hornhaut des Patienten virtuell testlaufen zu lassen.

www.optimo-medical.com

(pd)