Spielwarenhits im Vorweihnachtsverkauf 2018

Welche Spielsachen werden Kinder an Weihnachten 2018 besonders häufig auspacken? Mädchen vorwiegend L.O.L.- und Barbie-Puppen, Buben die Kugelbahn Gravitrax sowie Beyblade-Kreisel.

Bei Coop im Trend sind im bereits angelaufenen Weihnachtsverkauf Lego-Spielwaren (Technic, City und Harry Potter), Spielfiguren (Paw Patrol, PJ Masks) und Puppen (Baby Born, L.O.L. Surprise). Coop nennt zudem Artikel für Rollenspiele wie Registrierkassen, Doktorkoffer und Staubsauger.

Bestseller bei Migros sind derzeit Helis und Trucks von Dickie, ein Ei mit wachsendem Dino, der Weihnachtszug von Lego, L.O.L.-Surprise und die Kugelbahn Gravitrax von Ravensburger.

Sammelthemen, Plüsch und Brettspiele

Bei Manor sind Sammelthemen sehr gefragt: Neben L.O.L. auch Hatchimals sowie Squishies. Daneben verkauft die Warenhauskette viele Barbie-Puppen, Fantasieplüsch wie Einhörner, Slime-Produkte, Beyblade, Nerf, Lego, und Gravitrax.

Auch Franz Carl Weber spürt die grosse Nachfrage nach L.O.L.-Artikeln, Beyblade, Gravitrax-Kugelbahnen sowie deren Erweiterungen. Darüber hinaus meldet der Spielwaren-Fachhändler gute Verkaufszahlen für seinen grossen Plüschbären (135cm) sowie Brettspiele wie Brändi Dog oder etwa Funkelschatz.

Schwacher September

Laut dem Spielwarenpanel von GfK Schweiz hat der September nach starken Sommermonaten den Quartalsumsatz ins Minus gezogen (-3%). Weiterhin positiv entwickelten sich die Spiel- & Aktionsfiguren (vor allem starke Lizenzthemen) aber auch der Bereich Puppen. Allerdings war der Umsatz bei sechs von elf Warengruppen rückläufig. «Trotzdem ist dieser Wert nicht so schlecht, bedenkt man, dass der Fidget Spinners-Boom vom letzten Jahr aufzuholen war. Zudem ist 2018 ein Panini-Jahr und dieser Umsatz ist in unserer Messung nicht enthalten. Den Markt sähe ich sonst gar leicht im Plus», kommentiert Marktforscher Kurt Meister von GfK die Zahlen.

Weil das letzte Quartal 2017 sehr schwach war, sieht Meister gute Chancen, dass das diesjährige Weihnachtsgeschäft positiver verläuft und der Markt 2018 optimistisch gesehen gar mit einer knapp schwarzen Null abschliessen könnte. Allerdings relativiert Kurt Meister: «Schwer zu beurteilen ist der Einfluss der zahlreichen Aktionen und deren Umsatzminderung.»

An der Umfrage teilgenommen haben Migros, Manor, Coop und Franz Carl Weber, die zusammen über 60% des Schweizer Spielwarenmarkts abdecken.

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