Im Jahr 2050 – Wie wird das?

Wie wird das sein, wenn meine Tochter so alt sein wird, wie ich jetzt? Wie wird das sein in 35 Jahren, frage ich mich. Nun, ich glaube, wir stehen erst vor der Explosion der digitalen Revolution. In einer mehrteiligen Serie werde ich beleuchten, was alles möglich wäre. Was zum Teil schon möglich ist und was in ersten Ansätzen schon angewendet wird. Die Story ist easy: A day in the life of… meiner Familie im Jahr 2050.

Im Jahr 2050 bin ich ein alter Sack. Aber meine Tochter und mein Sohn bespielen die Klaviatur des digital-vernetzten Hologramm-Lebens ganz natürlich. Wenn der Junior sich morgens in seinem Holo-Haus im Greater Zurich im Bett das erste Mal umdreht, rechnet der Raumsensor automatisch seinen CO2-Ausstoss und andere Bestandteile seiner Atemluft. Das hat das intelligente Schlafzimmer schon die ganze Nacht über getan und für eine optimale Raumtemperatur und Luftfeuchtigkeit gesorgt.

Beim Aufstehen, passen die Gardinen und Storen den Lichteinfall automatisch der Lichtempfindlichkeit der noch schlaftrunkenen Pupillen an. Auf dem Weg ins Bad wird er von den Wänden begrüsst, nichts weiter als OLED-Screens, die – je nach Bedarf ­– mal ein Spiegel, ein Bildschirm oder eine beleuchtete Fläche sind.

Im Badezimmer blickt der Sohn tief in den Spiegel, schaut sich seine Iris an. Der Spiegel, ein intelligenter OLED-Screen, scannt seine Iris und erstellt eine erste medizinische Prognose. Die Ausscheidungen des Sohnemannes auf der Toilette werden von Sensoren und Analyse-Geräten der Mindhealth-Toilet ebenfalls analysiert. In Sekundenbruchteilen sind Werte wie Blutfette, Zucker, Aminosäuren berechnet und werden an die Küche gesendet.

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Noch während er sich fertig duscht, erstellt der 3D-Drucker in der Küche das optimale Frühstück aus Vitamin, Carbo und Eiweiss/Protein-Tanks zusammen. Frische Früchte und etwas Gemüse – aus dem Micro-bio Garten im Vorgarten – komplementieren das Angebot. Fertig geduscht, setzt sich mein Sohn an seinen Küchentisch und geniesst sein Spiegelei mit Speck. Ohne dass je eine Huhn ein Ei legen musste und ohne, dass ein Tier starb. Alles mit dem 3D-Food-Printer hergestellt. Tiere töten ist nicht mehr finanzierbar im Jahr 2050, wegen der Energieumsatzsteuer. Zudem haben etliche Fleischskandale von Billig-Fleischproduzenten der breiten Masse totes Tier vergrault.

Zur gleichen Zeit im Sky-Loft meiner Tochter: Die intelligente Haushaltsform e-Dina wickelt meinen jüngsten Enkel, gerade ein halbes Jahr alt. e-Dina ist gleichzeitig medizinisch visiert und scannt per eye-Ultraschall den Nachwuchs wöchentlich, kontrolliert ob sich der Nierenstau zurückentwickelt und kommuniziert dabei bereits mit der intelligenten Küche. e-Dina stellt aufgrund der wöchentlichen Scanns der drei Enkel (die anderen sind 3 und 6 Jahre alt) deren Sport und Freizeitprogramm zusammen, ebenfalls das Lernprogramm. Burn-outs bei Kinder und Erwachsenen gibt es nicht mehr.

tbc… Herzlichst, Ihr Matej Mikusik

Betreiber von etailment.ch – Ps. Teil 2 folgt bald.

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