Erfolgsmodell Selfscanning und Selfcheckout

In der Schweiz sind das Selfscanning und das Selfcheckout aus dem Ladenbild nicht mehr wegzudenken. Der Blick eines aufgeklärten Konsumenten, der seine Einkäufe in seinem Tempo oder schnell ausführen will, streift schon beim Eingang umher, um entsprechende Einrichtungen zu erkennen. Und auch ein Nicht-Nutzer dieser neuen technischen Möglichkeiten wird beim Betreten auch schon zufrieden feststellen, dass die Gefahr eines längeren Schlange Stehens an der Kasse gebannt zu sein scheint. Bei den grossen schweizerischen Detailhändler wie COOP und Migros geht der Rollout zügig voran.

Bei jeder Neueröffnung oder jedem Umbau gehört Selfscanning und/oder Selfcheckout dazu. Jeder Detailhändler hat dabei seine eigenen Methoden und Berechnungen entwickelt, damit jede Filiale individuell und ganz auf die Lage, die Verkaufsfläche und die Zielgruppe abgestimmt ausgerichtet wird. Die Meinung der Filialplaner ist klar, es gibt kein Multiplizieren, sondern alles muss abgestimmt sein, damit Kosten und Nutzen miteinander im Einklang stehen.

Detailhändler reden von einer Erfolgsstory. Die Kunden bestätigen dies, mit ihren getätigten Transaktionen. Da müsste man meinen, das ist in ganz Europa so. Umso erstaunlicher ist dann die Studie des EHI Retail Institute vom vergangenen November über Selfcheckout-Kassen. In Deutschland gibt es aktuell knapp 300 Geschäfte für Selfcheckout-Kassen und 25 Geschäfte, die mobiles Self-Scanning anbieten.

Knackpunkte für die Verbreitung sind die Bargeldzahlungen, die immer noch einen hohen Umsatzanteil aufweisen, Sicherheitsaspekte, die Wirtschaftlichkeit aber auch die Motivation der Mitarbeiter diese neuen Systeme zu unterstützen.

Kurzum, die Schweizer Detailhändler haben ihren Ruf für die Umsetzung von Innovationen und ihre Pionierrolle in Europa einmal mehr bestätigt. Während dem in anderen Ländern noch immer Grundsatzdiskussionen geführt werden, ist dies einem business as usual gewichen.

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