Die Revolution wird nicht im TV übertragen

Der Online-Handel regiert! Web rules! Das muss man jetzt mal sagen. Wenn auch noch nicht umsatzmässig überall, bei den Innovationen und als treibende Kraft im Handel und in der Wirtschaft sicher, ganz sicher.
BRACK.CH liefert am gleichen Tag, wenn bis 15 Uhr bestellt für 4.90 Franken. Dank dem Service der Notime AG – das ist quasi ein User für Delivery. LeShop.ch holt sich die frühen Vögel ab mit noch besseren Einkaufsmöglichkeiten und coop@home hat so einen geilen Webshop, dass sich der User rundum gut aufgehoben fühlt. Natürlich alles Multi-Omi-Channel und Top-Service obendrein.
Meine Prognose: 50 Prozent des gesamten Umsatzes des Detailhandels in der Schweiz werden bis 2030 durch Online-Handel erzielt. Vielleicht auch schon 2025. Gewagte Prognose? Mag sein. Aber   eBay und Amazon legen mit Food-Produkten erst richtig los. Siroop.ch wird kommen und BRACK.CH etabliert sich als Innovationsleader im E-Commerce. Bei denen können Sie schon 3D-Drucker samt Plänen und Material bestellen. Sie werden auch die ersten sein bei IoT und VR.
Sie werden sehen: Online spielt die Musik. Es ist überhaupt eine völlig andere Herangehensweise der Web-Händler an den Retail – die Onliner haben keine Angst vor den Offline. Sie machen Pop-up Stores als Kommunikationsmassnahme und Ehe-Catcher und bieten mehr Service als mancher stationärer Händler. Nicht nur das – sie schaffen es auch, den Service zu verkaufen.
BRACK.CH etwa probiert auch mal stationäre Konzepte aus. Sie werden vermehrt zu den verkauften Produkten auch die nötigen Services anbieten (Montage, Bereitstellung, Lieferung, Erklärung, etc.). Coop@home wiederum hat dank dem Omnichannel Know-how von SAP Hybris und der Webshop-Lösung von movento einen sack-starken Online-Shop gelauncht. Im Mittelpunkt auch da: der individuelle Kunden. Service am Kunden also. Wie gesagt: Die E-Commerce-Händler legen erst gerade richtig los.
Und dabei fangen die wirklich spannenden Geschichten erst an: Smarte Küchen, Kühlschränke mit Kameras oder Kameras extra gemacht für Kühlschränke, die automatisch nachbestellen können, intelligente Beleuchtung für Büro und Heim oder Blockchain-Technologien. Also etwa: Kaufen Sie ein Auto springt der Motor erst an, wenn die Zahlung via Blockchain-Software beim Hersteller eingegangen ist. Zahlungsrückstände und unbeglichene Rechnungen gehören dann der Vergangenheit an. Dann wären da noch die Läden ganz in der Virtuellen Realität oder vermischt mit der realen Welt – Internet of Things oder 3D-of-Things oder VR-of-Things. Wir werden sehen.
Auf alle Fälle: Als erstes kamen die klassischen Medien dran, der Print. Dann der Detailhandel und die Industrie (grad im Gang) – und auch der Tourismus. Als nächstes wird der Banken- und Finanz-Sektor durch Web-Digi-Power und den Drive der Coder umgekrempelt. Ah, das klassische Fernsehen auch, es wird massiv an Bedeutung verlieren. Ich wünsche allen viel Glück, die sich online bisher verweigert haben. Ab jetzt wird es eher teuer, um auf den Zug noch aufspringen zu können. Für alle. Wie gesagt – web rules, mobile rules.
Herzlichst, Matej Mikusik
Gründer Etailment.ch
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